#69: Der Bauernkrieg: Aufstand gegen die Weltordnung

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Vor genau 500 Jahren erschütterte ein Aufstand Europa, wie es ihn zuvor nie gegeben hatte: Der Bauernkrieg war der grösste Volksaufstand vor der Französischen Revolution. Hunderttausende zogen durch weite Gebiete des heutigen Deutschlands, der Schweiz und Österreich – angetrieben von sozialer Not, von neuen Freiheitsideen und von einer tiefen religiösen Hoffnung auf Gerechtigkeit. Ihr Ziel: eine Welt ohne Leibeigenschaft, mit Zugang zu Land, Wald und Wasser – für alle.

In dieser Folge von «Überall Geschichte!» fragen wir: Was genau wollten die Bauern? Warum fanden ihre Forderungen so grossen Anklang? Und warum endete die Bewegung in einem Blutbad? Wir sprechen über die sozialen Spannungen am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit, über die Rolle der Reformation – und über zwei Männer, die unterschiedlicher kaum sein konnten: Martin Luther, der sich auf die Seite der Fürsten schlug. Und Thomas Müntzer, der mit apokalyptischem Eifer für das Reich Gottes auf Erden kämpfte – und in Frankenhausen scheiterte.

Und wir fragen: Was hat der Bauernkrieg mit heutigen Debatten über Ressourcen, Ungleichheit und Macht zu tun? Und warum bleibt die Geschichte dieses Aufstands bis heute umkämpft?

Neoliberalismus: Die Geburt einer Idee (Teil 1) Überall Geschichte!

***Unterstütze «Überall Geschichte!» auf Steady! Mit deinem Beitrag hilfst du uns, diesen Podcast unabhängig weiterzuführen.***Er ist längst zum Schimpfwort geworden und gleichzeitig zu einem der unschärfsten Begriffe der politischen Debatte. Neoliberalismus ist für die einen die Wurzel aller wirtschaftlichen Übel, für die anderen schlicht der gesunde Menschenverstand. Kaum jemand nennt sich selbst neoliberal. Und trotzdem prägt dieses Denksystem die Wirtschaftspolitik der letzten fünfzig Jahre wie kaum ein anderes.In dieser ersten von zwei Folgen von «Überall Geschichte!» erzählen wir, wie der Neoliberalismus entstand: aus der tiefen Krise des klassischen Liberalismus in den 1930er-Jahren, aus dem Schock der Weltwirtschaftskrise und dem Aufstieg totalitärer Alternativen. Wir folgen einer kleinen Gruppe von Ökonomen um Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises, die 1938 in Paris ein neues wirtschaftliches Projekt skizzieren und 1947 in einem Schweizer Berghotel die Mont Pèlerin Society gründen. Eine Organisation ohne Büro, ohne Publikationen, fast unsichtbar, und trotzdem einer der einflussreichsten intellektuellen Zirkel des 20. Jahrhunderts. Wie funktioniert das? Und wie wird aus einem Projekt, das in den 1950er-Jahren kurz vor der Selbstauflösung steht, schon kurz darauf die dominierende Wirtschaftsdoktrin der westlichen Welt?«Überall Geschichte!» ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling.Wir freuen uns über Feedback an podcast@ueberallgeschichte.info. Mehr Infos findet ihr auf ueberallgeschichte.info. Wenn euch diese Episode gefällt, abonniert uns gerne!Tags: Neoliberalismus, Wirtschaft, Hayek, Mont Pèlerin SocietyFolge uns auf Instagram: @ueberallgeschichteund auf LinkedIn: Überall Geschichte! Podcast

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