#64: Darf man das sagen? Der Kampf um die Meinungsfreiheit

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«Heute darf man ja gar nichts mehr sagen!» – ein Vorwurf, der in Debatten über Cancel Culture, politische Korrektheit und Zensur immer wieder auftaucht. Doch wie wurde Meinungsfreiheit historisch verhandelt? In dieser Folge von «Überall Geschichte!» diskutieren wir zwei Fälle, die zeigen, dass die Auseinandersetzung um freie Rede alles andere als neu ist.

Olympe de Gouges war eine prominente Stimme der Französischen Revolution. 1791 veröffentlichte sie die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin und forderte Gleichberechtigung – ein radikaler Anspruch, der ihr zum Verhängnis wurde. Zwei Jahre später wurde sie als „Staatsfeindin“ hingerichtet. John Peter Zenger, Drucker im kolonialen New York, wurde 1734 verhaftet, weil er kritische Artikel über den britischen Gouverneur veröffentlichte. Sein Prozess wurde zu einem Grundsatzfall über die Pressefreiheit und beeinflusste die spätere amerikanische Verfassung.

Was bedeuten diese Fälle für die Diskussionen von heute? Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit, und wer entscheidet darüber?

Der Nahostkonflikt (Teil 3): Die Zweistaatenlösung – Überall Geschichte!

***Unterstütze «Überall Geschichte!» auf Steady! Mit deinem Beitrag hilfst du uns, diesen Podcast unabhängig weiterzuführen.***Im Sommer 1937 schlägt eine britische Untersuchungskommission vor, das damals von Grossbritannien verwaltete Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat zu teilen. Es ist der erste offizielle Plan dieser Art. Er trifft auf ein Land, in dem seit dem Generalstreik von 1936 ein Aufstand gegen die britische Herrschaft und die jüdische Einwanderung im Gang ist.In dieser dritten und letzten Folge unserer Reihe zum Nahostkonflikt erzählen wir bei «Überall Geschichte!», wie es mit diesem Vorschlag weitergeht. Wie reagieren Juden und Araber auf die Aussicht, das Land zu teilen? Was geschieht in Palästina, während über den Plan gestritten wird, und weshalb verhärten sich die Fronten zunehmend? Wir fragen auch, was diese Jahre für die jüdische Gemeinschaft bedeuten und wie sich darin ein neues Verständnis von Wehrhaftigkeit herausbildet. Und warum gibt Grossbritannien die Teilung nach gut einem Jahr wieder auf? Wir blicken auf das britische Weissbuch von 1939 und das Ende des grossen Aufstands. Zum Schluss schauen wir, wie die Geschichte bis zur Gründung des Staates Israel und zur Nakba weitergeht.«Überall Geschichte!» ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling.Wir freuen uns über Feedback an podcast@ueberallgeschichte.info. Mehr Infos findet ihr auf ueberallgeschichte.info. Wenn euch diese Episode gefällt, abonniert uns gerne!Tags: Nahostkonflikt, Palästina, Israel, ZionismusFolge uns auf Instagram: @ueberallgeschichteund auf LinkedIn: Überall Geschichte! Podcast

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