Beton ist überall. Kaum ein anderer Baustoff hat Städte, Brücken und Landschaften stärker geprägt als dieses unscheinbare Material. In dieser Folge erzählen wir die Geschichte des modernen Betons – und die Geschichte eines Mannes, der ihn entscheidend voranbrachte: Joseph Monier, ein südfranzösischer Gärtner, der weder lesen noch schreiben konnte und dennoch eine bautechnische Revolution auslöste.
Wir beginnen bei den Römern und ihrem «opus caementicium», reisen über die Entwicklung des Portlandzements ins 19. Jahrhundert und landen schliesslich in Paris. Dort experimentiert Monier mit Pflanzkübeln und kommt auf die Idee, Eisen und Beton zu verbinden. Was heute selbstverständlich wirkt, war damals eine radikale Innovation. Doch das grosse Geschäft mit dem Beton machen danach andere.
Eine Folge über Erfindergeist und Kapital, Patente und einige der grossen Fragen der Moderne: Wer profitiert von Innovation? Und warum verschwinden manche Namen, während ihre Erfindungen die Welt verändern?

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